Nach Insolvenzverfahren werden mehrere Standorte geschlossen
Nach der Übernahme der Schuhhandelsketten Sutor und Happy Schuh aus Landshut durch den Berliner Investor Steffen Liebich Anfang des Jahres und dem anschließenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zeichnet sich nun ab, welche Standorte im Zuge der Sanierung erhalten bleiben.
Liebich, Vorstand der Kairos Industries AG und über seine Beteiligungsgesellschaft auch im Schuhhandel aktiv, erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal Idowa, dass rund 36 der insgesamt 42 Filialen weitergeführt werden sollen. Damit liege die Fortführungsquote im laufenden Restrukturierungsprozess auf einem hohen Niveau.
Möglich sei dies unter anderem durch Anpassungen bei Mietverträgen sowie die Unterstützung der bisherigen Eigentümerstruktur. Auch die Familie Sutor begleite den Sanierungsprozess weiterhin, so Liebich.
Gleichzeitig wird das Filialnetz reduziert. Bereits geschlossen wurde ein Standort in Regensburg sowie eine Filiale im Landshuter Industriegebiet. Darüber hinaus stehen nach aktuellem Stand unter anderem die Geschäfte in München-Moosach, Pfarrkirchen, Zwiesel und Kolbermoor sowie das Zentrallager in Landshut auf der Streichliste. Die beiden Standorte in der Landshuter Innenstadt, darunter das Stammhaus, sollen dagegen erhalten bleiben.








