Private Label bleibt unter Druck
Steve Madden Ltd. kämpft weiterhin mit Schwächen im Private-Label-Geschäft. CEO Edward Rosenfeld rechnet erst 2027 mit einer Erholung des Segments, das besonders unter Zöllen und hoher Preissensibilität im Massenmarkt leidet.
Deutlich besser entwickelt sich dagegen das Markengeschäft. Die Kernmarken Steve Madden, Kurt Geiger London und Dolce Vita legten im ersten Quartal spürbar zu. Die Online-Suchanfragen nach Steve Madden stiegen im Quartal um 27 Prozent, während die vergleichbaren Direct-to-Consumer-Umsätze um sechs Prozent zulegten. Auch Kurt Geiger überzeugte mit starken Verkäufen bei Taschen und Sandalen. Zudem plant Steve Madden 2026 weitere Stores für die Marke und startet eine Partnerschaft für den Markteintritt in Indien.
Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Quartal um fast 18 Prozent auf 649,7 Millionen US-Dollar. Auch beim Gewinn legte das Unternehmen kräftig zu: Der Nettogewinn kletterte um 78 Prozent auf 71,8 Millionen US-Dollar.








