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Projekt Schuhstadt gescheitert

Geplantes Fachmarktzentrum in Pirmasens wird nicht realisiert

Das geplante Fachmarktzentrum „Schuhstadt“ in Pirmasens  wird nun doch nicht realisiert. Investoren wollten in der Innenstadt ein Zentrum mit etwa 3.000 Quadratmetern Verkaufsflächen für Schuhe und 2.000 Quadratmetern für Wohnen und Gastronomie bauen. Wegen der Corona-Krise war das Projekt zunächst auf 2022 verschoben worden. Mit 40 verkaufsoffenen Sonntagen sollten Besucher angezogen werden. Nun wurde es komplett abgesagt.

Im Juni hatte das Entwicklerteam, bestehend aus Christoph Arnold, Patrick Buch und Rolf Schäfer, das Projekt am Platz der alten Kaufhalle in Pirmasens vorgestellt. Von dem ursprünglichen Vorhaben sind nur noch die Pläne für ein 400 Quadratmeter großes Schuhgeschäft und einen Wohnkomplex auf dem ehemaligen Kaufhallengelände übrig geblieben.

Wie und wann die anderen Grundstücke in der Höfelsgasse bebaut und belegt werden, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Krise ab. Der stationäre Einzelhandel mit Schuhen und Textilien ist die Branche, welche mit bis zu 40 Prozent Umsatzminus am stärksten von den Corona- Beschränkungen betroffen ist. In diesem Moment der großen Unsicherheit sei es aus kaufmännischer Sicht klug abzuwarten und nichts über das Knie zu brechen, meint Rolf Schäfer. Das Ziel, in Pirmasens mit einer Schuhstadt wieder einen großen und attraktiven Schuheinzelhandel zu etablieren, bleibe weiter bestehen.

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