72 Prozent der unter 40-Jährigen zahlen mit Smartphone oder Smartwatch
Kontaktloses Bezahlen mit Bank- oder Kreditkarte gehört in Deutschland inzwischen zum Alltag. 87 Prozent der Verbraucher nutzen diese Möglichkeit an der Kasse. Mobile Payment ist dagegen trotz deutlicher Zuwächse weiterhin vor allem bei jüngeren Menschen verbreitet. Das zeigt die repräsentative „Postbank Digitalstudie 2026“, für die mehr als 3.000 Bundesbürger befragt wurden.
Insgesamt bezahlen mittlerweile 47 Prozent der Deutschen mit Smartphone, Smartwatch oder einer App. Im Vorjahr waren es noch 35 Prozent. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Während 72 Prozent der unter 40-Jährigen Mobile Payment nutzen, liegt der Anteil bei den ab 40-Jährigen bei lediglich 36 Prozent.
Auch das kontaktlose Bezahlen mit Karte ist bei Jüngeren stärker verbreitet. 93 Prozent der unter 40-Jährigen verwenden ihre Karte kontaktlos, bei den älteren Befragten sind es 84 Prozent. Als wichtigsten Vorteil nennen viele Nutzer den Komfort und die schnelle Abwicklung an der Kasse.
Gegen Mobile Payment sprechen aus Sicht der Nichtnutzer vor allem die Bevorzugung anderer Zahlungsmethoden. 62 Prozent bleiben lieber bei Karte oder Bargeld. 39 Prozent nennen Sicherheits- und Datenschutzbedenken, 25 Prozent fehlt nach eigenen Angaben das notwendige Wissen über mobile Bezahlverfahren.
„Die größte Hürde für Mobile Payment ist weniger die Sicherheit als die Gewohnheit“, sagt David Dommel, Leiter digitales Performance-Marketing der Postbank. „Wer das Bezahlen mit dem Smartphone im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld.“




























