Ausbleibende Zahlungen und laufende Verhandlungen mit Vermietern
Die Warenhauskette Galeria steht offenbar erneut unter finanziellem Druck. Mehrere Vermieter berichten, dass Mietzahlungen für den Monat April bislang ausgeblieben sind oder nur teilweise geleistet wurden.
Demnach soll das Unternehmen in einigen Fällen um eine Stundung der Mieten gebeten haben. Betroffen sind unter anderem prominente Standorte wie das Warenhaus am Berliner Alexanderplatz. Vermieter äußerten Sorge über die ausbleibenden Zahlungen und berichteten teilweise von fehlender Erreichbarkeit des Unternehmens.
Galeria wollte sich zu laufenden Verhandlungen nicht äußern. Branchenbeobachter werten die Entwicklung als Hinweis auf anhaltende Liquiditätsprobleme. Die Mietkosten zählen zu den größten Belastungen des Konzerns, der bereits mehrere Insolvenzverfahren durchlaufen hat und derzeit noch rund 80 Filialen betreibt.
Im Zuge der angespannten Lage werden zudem weitere Verhandlungen über Mietkonditionen geführt. Sollte keine Einigung erzielt werden, sind auch Filialschließungen nicht ausgeschlossen.








