Canada Goose hat eine Vereinbarung über den Verkauf der kanadischen Performance-Schuhmarke Baffin an L.P. Royer geschlossen. Der Käufer ist auf Arbeits-, Industrie- und Militärschuhe spezialisiert. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Abschluss wird noch im August erwartet.
Canada Goose hatte Baffin 2018 übernommen und damit den Einstieg in das Schuhgeschäft vollzogen. Das Know-how und die Infrastruktur der Marke dienten dem Konzern als Grundlage für den Aufbau eigener Footwear-Kompetenzen. Seit 2021 bietet Canada Goose eine eigene Schuhkollektion an, die inzwischen neben Extremwetter-Stiefeln auch leichte Wanderschuhe, alltagstaugliche Performance-Modelle und Sneaker umfasst.
„Bei dieser Transaktion geht es um Fokussierung“, erklärt Dani Reiss, Chairman und CEO von Canada Goose. Der Verkauf solle das Geschäftsmodell vereinfachen und ermöglichen, Ressourcen stärker auf die wichtigsten Wachstumsfelder der Marke Canada Goose zu konzentrieren.
Baffin wurde 1979 gegründet und ist auf technische Schuhe für extreme Witterungs- und Einsatzbedingungen spezialisiert. Royer will die Marke nach eigenen Angaben weiterentwickeln und dabei deren kanadische Herkunft sowie die Ausrichtung auf Funktionalität und Langlebigkeit bewahren.
Royer wurde 1934 gegründet und hat seinen Sitz in Sherbrooke in der kanadischen Provinz Québec. Das Unternehmen produziert technisches Schuhwerk unter anderem für Bergbau, Bauwirtschaft, Metallindustrie sowie die Öl- und Gasbranche.




























