Themen von Digitalisierung über Design bis hin zu neurowissenschaftlichen Komfortfaktoren
Das für den 19. bis 21. April geplante Bequemschuhsymposium 2026 in Zeulenroda befindet sich in der inhaltlichen Vorbereitung. Die Veranstaltung richtet sich traditionell an Fachhändler, Branchenverantwortliche und Experten aus Industrie und Forschung und gilt als Plattform für den Austausch über Entwicklungen im Segment komfortorientierter Schuhkonzepte.
Auch in diesem Jahr übernimmt Prof. Andreas Kaapke die Moderation des Symposiums. Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Marktentwicklungen einzuordnen und Perspektiven für den Fachhandel zu diskutieren.
Im Fokus des angekündigten Programms stehen unter anderem digitale Entwicklungen im stationären Handel. Prof. Dr. Stephan Bürschen will sich mit Smart-Store-Konzepten und digitalen Strategien beschäftigen und deren Auswirkungen auf das Einkaufserlebnis beleuchten. Kreativdirektor Martin Wuttke thematisiert die Bedeutung von Wohlbefinden, Bewegung und emotionaler Ansprache in der Gestaltung moderner Schuh- und Modekonzepte.
Einen wissenschaftlichen Ansatz bringt Prof. Dr. Robert Schleip von der Technischen Universität München ein. Sein Vortrag widmet sich neurowissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Faszien und deren Bedeutung für Bewegungsabläufe sowie Komfortempfinden. Dabei soll auch die Rolle von Schuhen und Einlagen im Zusammenhang mit Druckverteilung und Bewegungsunterstützung betrachtet werden.
Nach Angaben der Veranstalter befindet sich das Programm weiterhin im Aufbau. Weitere Vorträge und Praxisimpulse sollen sukzessive bekannt gegeben werden.
Neben den fachlichen Inhalten ist ein Rahmenprogramm vorgesehen, das Möglichkeiten zum informellen Austausch bieten soll. Geplant ist unter anderem ein Auftritt des Comedy-Acts „Haui“ am Sonntagabend.








