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Yeans Halle meldet Insolvenz an

Modefilialist will sich in Eigenverwaltung sanieren

Die Trender Jeansmode GmbH Co. KG aus Sindelfingen, Muttergesellschaft des Textilhändlers Yeans Halle, sowie zwölf operative Tochtergesellschaften haben ein Verfahren in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Stuttgart beantragt. Die Gruppe betreibt 18 Filialen in Bayern und Baden-Württemberg und beschäftigt 270 Mitarbeiter.

Das Gericht hat am 7. Dezember 2023 die vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der Gruppe angeordnet und den Rechtsanwalt Sebastian Mielke aus der Kanzlei Menold Bezler in Stuttgart zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Sanierungsgeschäftsführer ist der Rechtsanwalt Steffen Beck von der Pluta Rechtsanwalts GmbH.

Als Gründe für die Insolvenz nannte das 1977 gegründete Unternehmen insbesondere rückläufige Umsätze. „Die negative Konsumstimmung aufgrund der hohen Inflation und der politischen Lage sowie wachsende Konkurrenz des Online-Handels führte zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung der Kunden“, heißt es in einer Mitteilung. Gleichzeitig seien die Kosten, etwa für Energie, stark gestiegen.

Mit der Eigenverwaltung soll die Unternehmensgruppe „zukunftsfähig“ aufgestellt werden, so Sanierungsgeschäftsführer Beck. „Zusammen mit dem Gesellschafter Horst Mühlberger und dem operativen Geschäftsführer Marcus Pantke haben wir bereits erste Gespräche mit wichtigen Geschäftspartnern geführt. Diese verliefen konstruktiv, was gute Voraussetzungen für die Neuaufstellung sind.“ Alle Filialen bleiben vorerst geöffnet, das Unternehmen werde „in vollem Umfang weitergeführt“.

 

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