Österreichischer Schuhfilialist will künftig als Markenhaus auftreten
Der zur österreichischen Leder & Schuh AG gehörende Schuhfilialist Humanic will sich künftig als „House of Brands“ positionieren und damit über den klassischen Schuhhandel hinaus als Markenhaus auftreten. Ziel ist es, unterschiedliche Schuhmarken und Stilwelten unter einem Dach zu bündeln und Kundinnen und Kunden ein breiteres Sortiment sowie kuratierte Einkaufserlebnisse anzubieten.
Die Transformation zum „House of Brands“ soll Humanic helfen, sich im stationären Schuhhandel klarer zu differenzieren. Das Konzept setzt auf eine stärkere Markenarchitektur, eine Bündelung von Sortimenten und eine klarere Strukturierung der Stilwelten, ohne sich auf einzelne Produkte oder Marken zu beschränken. Experten sehen darin eine Reaktion auf den wachsenden Druck im Einzelhandel durch Online-Konkurrenz und verändertes Konsumverhalten.
Die Neuausrichtung erfolgt vor dem geplanten Eigentümerwechsel. Die slowenische Gruppe Mass und der Finanzinvestor Advance Capital Partners planen, die Leder & Schuh AG voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 zu übernehmen. Humanic soll dabei trotz der Integration in die Mass‑Gruppe weiterhin als eigenständige Marke mit Sitz in Graz bestehen bleiben. Geplant sind mittelfristig rund 60 zusätzliche Filialen in Europa, um die Marktpräsenz mit aktuell rund 210 Filialen in neun Ländern zu stärken.








