Outdoor-Konzern meldet Zuwächse und plant vollständige Übernahme von Devold
Der schwedische Outdoor-Konzern Fenix Outdoor ist mit einem Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal erhöhte sich der Erlös um rund 5 Prozent auf etwa 166 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte deutlich zu und stieg von 5,2 auf 7,7 Millionen Euro.
Zum Konzern gehören unter anderem Marken wie Fjällräven, Hanwag und Royal Robbins sowie der Händler Globetrotter. Laut Unternehmen profitierte die Entwicklung insbesondere von einer stärkeren Nachfrage im stationären Handel, während das Onlinegeschäft unter anderem durch technische Störungen und eine hohe Rabattintensität belastet wurde.
Regional zeigte sich das Geschäft uneinheitlich: Während sich die Nachfrage in den nordischen Märkten zu Jahresbeginn erholte, verlief der März insbesondere in Deutschland schwächer. In Nordamerika wirkten sich zudem Währungseffekte dämpfend aus.
Parallel zu den Quartalszahlen kündigte das Unternehmen an, die restlichen Anteile an der norwegischen Marke Devold of Norway zu übernehmen. Fenix Outdoor hält bereits eine Mehrheitsbeteiligung und plant nun die vollständige Integration.
Für den weiteren Jahresverlauf äußert sich das Management vorsichtig und verweist auf ein insgesamt volatiles Marktumfeld, sieht nach dem Jahresauftakt jedoch eine grundsätzlich stabile Entwicklung.








