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ANWR-Zukunftsfestival setzt starkes Zeichen

Der Vorstand der ANWR Group gemeinsam mit Moderator Ullrich Lüke bei der Eröffnung des ANWR-Zukunftsfestivals
Der Vorstand der ANWR Group gemeinsam mit Moderator Ullrich Lüke bei der Eröffnung des ANWR-Zukunftsfestivals

Über 800 Teilnehmer bei Retail Beats in Mainhausen

Die ANWR Group setzte mit ihrem interaktiven Zukunftsfestival Retail Beats ein starkes Zeichen für die Zukunft des Handels. Unter dem Motto „Den Herzschlag des mittelständischen Handels spüren und gemeinsam die Zukunft gestalten“ verwandelte sich der Messe-Campus in Mainhausen am 6. Juni in ein lebendiges Festivalgelände. Über 800 Teilnehmer aus dem Schuh-, Sport- und Lederwarenhandel folgten der Einladung.

„Der Handel befindet sich in einer Transformation. Veränderung führt oft zu Unsicherheit. Mit diesem Festival wollen wir uns gegenseitig Mut machen, uns zukunftsfit aufzustellen. Wir als ANWR Group sind eine enorm starke Kraft im Handel und es liegt in unseren Händen, diesen aktiv mitzugestalten“, eröffnete Frank Schuffelen, CEO der ANWR Group, gemeinsam mit seinen beiden Vorstandskollegen Martina Novotny (CDO) und Tobias Eichmeier (CCO), das Festival. Dabei wurde deutlich, dass Digitalisierung den Handel zunehmend prägt. Den entscheidenden Unterschied machen aber nach wie vor die Menschen in der Branche. „Die Zukunft können wir nicht voraussagen. Was wir aber heute von morgen schon wissen: Der Kunde steht immer im Mittelpunkt. Ob im physischen Geschäft oder Online“, so Schuffelen.

Die Menschen im Mittelpunkt der Digitalisierung

Der Schweizer Philosoph Manuel Scheidegger begeisterte mit einer inspirierenden Keynote und betonte die Bedeutung der Menschen im Handel. „Einzelhandel hört nicht am Ladentisch auf. Der Handel ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Und das Handeln ist der Ort des gemeinsamen Denkens. 88 Prozent des Handels können automatisiert werden, aber viele entscheidende Aspekte kann die Digitalisierung nicht ersetzen: Beratung, Netzwerken, Community, Coaching. Die Zukunft des Handelns ist das Handeln der Zukunft“, motivierte Scheidegger die Händler, ins Tun zu kommen.

Das Festival bot in vier thematisch gestalteten Hallen vielfältige Einblicke in die Welt des Handels von morgen. Während die Teilnehmer „Backstage“ Informationen rund um Unternehmensführung erhielten, drehte sich auf der „Frontstage“ alles um die Kunden. Die „Experimental Stage“ lud zum Ausprobieren und Experimentieren ein, und auf der „Mainstage“ wechselten sich spannende Speaker bei Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu zentralen Zukunftsthemen des Handels ab.

Ein Highlight des Tages war der Impulsvortrag von Puma-CEO Arne Freundt, der die Gewinnung der Generation Z und Alpha durch globale Marken thematisierte. Freundt betonte, dass es heute nicht mehr nur um die Vermarktung von Produkten geht, sondern um die Schaffung einer eigenen Kultur.

Puma-CEO Arne Freundt bei seiner Key Note
Puma-CEO Arne Freundt bei seiner Key Note

Ein weiteres zentrales Thema des Festivals war die datenbasierte Kundenzentrierung. Martina Novotny betonte in einer Podiumsdiskussion die Bedeutung des Verständnisses der Kundenbedürfnisse und der Arbeit mit Kundendaten. „Kundendaten gibt es nicht geschenkt. Aber sie sind der Schlüssel, um Kunden noch besser zu verstehen“, so Novotny. In seiner Abschluss Keynote hob Tobias Eichmeier noch einmal die Zukunftschancen für den Handel hervor und verwies dabei auf das kürzlich gestartete Projekt ‚Einzelhandel der Zukunft‘. Experten der ANWR Group arbeiten dabei gemeinsam mit Händlern branchenübergreifend an den relevanten Werkzeugen zur Gestaltung der Zukunft.

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