Der italienische Luxuskonzern Ferragamo hat im zweiten Quartal 2026 erstmals seit längerer Zeit wieder Wachstum erzielt. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 4,6 Prozent auf 259 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr legten die Erlöse um 1,9 Prozent auf 468 Millionen Euro zu.
Besonders positiv entwickelte sich das Direktkundengeschäft. Die Umsätze in den eigenen Geschäften sowie im E-Commerce stiegen im zweiten Quartal währungsbereinigt um 6,6 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die Profitabilität deutlich: Nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum erzielte Ferragamo im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 1,5 Millionen Euro.
Auch das Schuhgeschäft trug zur Erholung bei. Die Sparte verzeichnete im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 5,1 Prozent und bleibt gemeinsam mit Lederwaren die wichtigste Produktkategorie des Unternehmens. Beide Bereiche stehen für mehr als 86 Prozent des Gesamtumsatzes.
„Die Fortschritte unserer Neupositionierung werden zunehmend sichtbar“, erklärte Ferragamo. Wachstumstreiber waren vor allem die Direktvertriebskanäle, während das Großhandelsgeschäft weiterhin unter der strategischen Bereinigung des Vertriebsnetzes leidet.




























