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Zalando verringert operativen Verlust

Online-Modehändler steigert Umsatz im ersten Quartal leicht

Der Online-Modehändler Zalando hat seine Verluste im ersten Jahresviertel deutlich verringert. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank innerhalb eines Jahres von 51,8 Millionen Euro auf 0,7 Millionen Euro. Unterm Strich blieb noch ein Verlust von 38,5 Millionen Euro nach 61,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Bruttowarenvolumen (GMV) stieg im ersten Quartal um 2,8 Prozent auf gut 3,2 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 2,3 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro zu. Die Zahl der aktiven Kunden erhöhte sich im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf 51,2 Millionen.

Zalando wächst damit trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds mit anhaltend hoher Inflation. Die Nachfrage der Kunden blieb weiterhin robust, aber die Kosten pro Bestellung sanken dank größerer Warenkörbe, teilte das Unternehmen mit. Die niedrigeren Abwicklungskosten hätten bei der deutlichen Verbesserung des bereinigten Ebit geholfen.

„Das erste Quartal hat gezeigt, wie flexibel unser Geschäftsmodell ist. Wir konnten uns in einem herausfordernden Marktumfeld behaupten, insbesondere dank einer hohen Nachfrage in unserem Offprice-Segment und einer starken Performance des Partnergeschäfts“, sagte Co-CEO Robert Gentz. „Vor allem exklusive und limitierte Produkte von Marken wie Adidas und Salomon und die Zusammenarbeit mit Designern bei limitierten Mini-Kollektionen haben zu einer stärkeren Kundenbindung geführt und dazu, dass unsere Kunden regelmäßiger bei uns einkaufen.“

Lounge by Zalando ist der Online-Shopping Club von Zalando und bietet Kunden zeitlich limitierte Angebote und Rabatte auf Premium-Marken. Lounge by Zalando ist damit ein wesentlicher Bestandteil des Offprice-Segments und wuchs im ersten Quartal besonders stark mit einem Umsatzplus von 33 Prozent.

Seine Prognose bestätigte der Konzern. So soll das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) auf 280 Millionen bis 350 Millionen Euro steigen. Beim Umsatz prognostiziert das Management eine Entwicklung zwischen minus einem und plus vier Prozent. Das Bruttowarenvolumen soll zwischen einem und sieben Prozent steigen.

 

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