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Wie geht es weiter bei Pölking?

Erste Fortschritte bei der Sanierung des Schuhgroßhändlers

Der insolvente Schuhgroßhändler J. H. Pölking GmbH & Co. KG vermeldet im Rahmen der Eigenverwaltung erste Fortschritte bei seiner Sanierung. Der „eigene“ Retail von Pölking, bislang organisiert in der Lemax-Shoe-Fashion GmbH, soll konsolidiert und restrukturiert werden. Pölking wird vier Filialen von Lemax übernehmen. Das Outlet in Osnabrück sowie die Geschäfte in Bad Rothenfelde, Ihlow/Westerende und Riesenbeck sollen künftig unter der bekannten Marke P.S. Schuhe fortgeführt werden. Auch die bisher von Lemax betriebenen Onlineshops werden vollständig von Pölking übernommen.

Die Geschäftsführung und der Generalbevollmächtigte Joachim Walterscheid hätten in Abstimmung mit dem vorläufigen Sachwalter Stefan Meyer zahlreiche Gespräche mit Kunden und Lieferanten geführt. „Unsere Lieferanten liefern in gewohnt hoher Qualität und halten uns die Treue“, so Geschäftsführerin Angelika Pölking. „Wir konnten gute Zahlungs- und Liefervereinbarungen unter den Gegebenheiten des Sanierungsverfahrens in den Verhandlungen der vergangenen Wochen abschließen.“ Die bisherigen Umsatzzahlen lägen in den für das Verfahren vorgenommenen Planungen. Aktuell werde die Kollektion Frühjahr/Sommer 2024 vorbereitet. Neben den Lieferanten würden auch die finanzierenden Kreditinstitute die Fortführung des Betriebes von Pölking unterstützen.

Im Verfahren der Lemax Shoe Fashion GmbH hatte Insolvenzverwalterin Dr. Ria Brüninghoff von der Pluta Rechtsanwalts GmbH die Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen Standorts analysiert. Dabei habe sich abgezeichnet, dass die im Sanierungskonzept Pölking nicht zur Übernahme vorgesehenen Filialen der Marke P.S. Schuhe nicht wirtschaftlich betrieben werden könnten und daher in Anbetracht nicht zu behebender Verlustsituationen geschlossen werden müssen bzw. bis September 2023 geschlossen werden. In einigen Filialen läuft ein Ab-/ bzw. Räumungsverkauf. Mit der Übernahme der vier Lemax Filialen behalten 25 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Für die verbleibenden Filialen gibt es Gespräche mit Interessenten. Bei Antragstellung waren über 60 Mitarbeiter bei Lemax beschäftigt.

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