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Mehrere Kaufangebote für Galeria

Galeria-Filiale an der Frankfurter Zeil

Verhandlungen mit Vermietern über Mietkürzungen

Für die insolvente Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof liegen die ersten Kaufangebote vor. „Wir haben bereits mehrere Angebote eines internationalen Bieterspektrums für Galeria erhalten“, sagt der vorläufige Galeria-Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus der WirtschaftsWoche, ohne konkrete Namen zu nennen. „Die Bieter, die im Rennen sind, wollen Galeria als Ganzes erwerben“, so Denkhaus.

Mögliche Kaufinteressenten sollen etwas mehr Zeit erhalten als geplant. Die Phase für die Abgabe verbindlicher Angebote wird um zwei Wochen verlängert. Diese müssen spätestens bis zum 22. März eingereicht werden. „Wir konzentrieren uns nun vollständig auf Gespräche mit Interessenten, die Galeria als Ganzes erwerben wollen“, sagte Denkhaus. Alle Angebote von Investoren, die nur einzelne Häuser oder eine kleinere Zahl von Standorten übernehmen wollten, seien hintangestellt. Der Verkauf soll im April abgeschlossen sein.

Parallel zum Investorenprozess liefen Verhandlungen mit den Vermietern der Galeria-Warenhäuser. „Wir sprechen mit allen Vermietern. Nicht nur für die Objekte, die der Galeria-Mutter Signa gehören, zahlen wir mehr als marktüblich ist“, sagte Galeria-Chef Olivier Van den Bossche der WirtschaftsWoche. „Wie viele Filialen dann am Ende erhalten bleiben, hängt ganz wesentlich davon ab, in welchem Umfang uns die Vermieter entgegenkommen.“ Üblich sei, dass sieben bis elf Prozent des Umsatzes einer Filiale für die Miete aufgewendet werden müsse. „Für viele Standorte zahlen wir deutlich mehr“, so Van den Bossche.

Galeria hatte Anfang Januar einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Essen gestellt. Es ist die dritte Insolvenz innerhalb von dreieinhalb Jahren. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist für Anfang April vorgesehen. Galeria betreibt derzeit 92 Warenhäuser und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 15.000 Menschen.

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