Lacoste hat seine Schuhsparte von London an den Unternehmenssitz in Paris verlagert und dabei 56 Stellen in Großbritannien abgebaut. Von den zuletzt 66 Beschäftigten des Footwear-Teams wechselten zehn Mitarbeiter nach Paris. Nach Angaben des Unternehmens dient die Maßnahme dazu, globale Funktionen der Schuhsparte am Hauptsitz zu bündeln und die weitere Entwicklung des Geschäfts zu beschleunigen.
Die betroffenen Mitarbeiter waren bereits im September 2024 über die Pläne informiert worden. Lacoste bot nach eigenen Angaben zwischen 25 und 30 Positionen in Paris an und unterstützte interessierte Beschäftigte bei Visa-, Umzugs- und Wohnungsfragen. Für ausscheidende Mitarbeiter seien Abfindungsregelungen vereinbart worden, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgingen.
Die Verlagerung steht im Zusammenhang mit der vollständigen Übernahme des Schuhgeschäfts durch Lacoste. Der französische Modekonzern hatte 2024 die verbleibenden Anteile am Joint Venture mit der britischen Pentland Group zurückgekauft. Pentland war seit 1991 weltweiter Schuhlizenznehmer der Marke, bevor beide Unternehmen 2018 ein Gemeinschaftsunternehmen für Entwicklung, Produktion und Vertrieb der Schuhkollektionen gründeten.
Mit der Integration der Schuhsparte in die Pariser Zentrale verfolgt Lacoste das Ziel, wichtige Wachstumsbereiche wie Footwear, Damenmode und Parfum künftig stärker selbst zu steuern. Das Unternehmen strebt bis 2026 einen Umsatz von vier Milliarden Euro an.




























