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Kosten für Ladenbau im Modehandel steigen

Store als Community-Treffpunkt. Foto: Onygo

Ergebnisse EHI-Studie Laden-Monitor 2023

Im Textil-, Schuh- und Sportfachhandel sind die Einrichtungskosten mit einem Plus von 22 Prozent weiter gestiegen auf 653 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Zu diesem Ergebnis kommt die EHI-Studie Laden-Monitor 2023, die auf der EuroShop in Düsseldorf präsentiert wurde.

Unverändert prägten eine hochwertige Ladenoptik und detailreiche Wareninszenierung das Store-Design. Denn die wenigen neuen Läden in dieser Branche sollen etwas Besonderes sein, um für Aufmerksamkeit bei der Kundschaft zu sorgen. Auch in anderen Branchen des Nonfood-Handels sind die Kosten je nach Investitionsbereich und eingesetztem Material zwischen 20 und vereinzelt bis zu 50 Prozent gestiegen, nicht zuletzt aufgrund der massiven Preissteigerungen an den Beschaffungsmärkten.

Angesichts schwer abzuschätzender weiterer Preissteigerungen für Materialien, Energie und Personal seien längerfristige Investitionsplanungen und größere Neu- und Umbauprojekte für den Handel kaum mehr möglich, so die Autoren der Studie. Stattdessen werde mehr in die Breite investiert über Light-Umbauten und kleinere Refresh-Lösungen. Dabei spiele immer mehr die Wiederaufbereitung und Weiterverwendung von Ladeneinrichtungen eine Rolle wie auch von wirtschaftlichen Refurbishment-Lösungen, die auf vorhandenen, hochmodularen Konzept- und Einrichtungsmodulen aufsetzten.

Die hohe Wandlungsfähigkeit von Ladenbausystemen sei für den Handel jedoch nicht nur aus Kosten- und Nachhaltigkeitsgründen wünschenswert, sondern auch im Hinblick auf eine möglichst dynamische Flächenbewirtschaftung. Ladenflächen würden heute nicht mehr ausschließlich als reine Verkaufsflächen geplant, sondern unterlägen vor allem im Nonfood-Handel zunehmend einer flexibleren Gestaltung mit dem Store als Community-Treffpunkt.

Investitionen in Milliardenhöhe

Insgesamt haben Handelsunternehmen in Deutschland 2022 9,12 Milliarden Euro in Bau, Technik und Optik ihrer stationären Geschäfte investiert. Bei stark eingeschränkter Expansion liegt der Fokus für 68 Prozent der Händler klar auf Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen. Neueröffnungen gibt es derzeit vor allem bei Lebensmittel-, Drogerie- und preisorientierten Fachmärkten.

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