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Kennel & Schmenger investiert in Standort Pirmasens

Blick in die neugestaltete Montagefabrik

Montagefabrik wurde komplett umgestaltet

Der Premium-Schuhhersteller Kennel & Schmenger hat in den Produktionsstandort und Firmensitz in Pirmasens investiert. Die komplette Montagefabrik wurde dabei umgestaltet. Dank der Modernisierung befinde sich „die Fabrikation nun auf dem neuesten Stand, sowohl technisch als auch ökologisch“, heißt es in einer Mitteilung. Kennel & Schmenger ist eine der letzten Schuhfabriken, die nach wie vor in Deutschland produziert.

K&S investierte einen hohen sechsstelligen Betrag in die Fabrik, sagte Geschäftsführer Andreas Klautzsch gegenüber SHOEZ. Durch die Bereitschaft, gerade jetzt am Produktionsstandort Deutschland zu investieren, setze K&S „nicht nur ein positives Zeichen für die Verbundenheit zu seinen hoch qualifizierten Mitarbeitern, sondern auch ein Zeichen für den Produktionsstandort Deutschland“. Der Umbau erfolgte in zweieinhalb Wochen während der Betriebsferien des Schuhherstellers.

„Wenn eine Kundin bereit ist, 300 Euro für eine Schuh zu bezahlen, dann muss das Produkt perfekt sein“, begründet Klautzsch die Investition in den Standort. Dabei sei die Erneuerung der Montageabteilung nur der erste Schritt. Weitere sollen folgen. So will K&S im nächsten Jahr in die Finish-Abteilung investieren, später dann auch in die Stepperei.

Insgesamt beschäftigt Kennel & Schmenger am Standort Pirmasens rund 200 Mitarbeiter, davon 120 bis 130 in der Produktion. Dort erfolgt fast 40 Prozent der Produktion. Die übrigen Schuhe der Marke werden an den beiden ungarischen Standorten hergestellt.

Eine weitere, schon lange geplante Investition für das Unternehmen werde in den kommenden Monaten in Angriff genommen: die offizielle Zertifizierung der Kennel & Schmenger Schuhfabrik bis 2024 mit ISO 14001 und ISO 9001, welche sowohl das Qualitäts- als auch das Umweltmanagement beinhalten.

Sorgen bereitet Andreas Klautzsch derzeit die Situation im Schuhhandel. „Es ist traurig, was derzeit passiert.“ Glücklicherweise sei Kennel & Schmenger abgesehen von Görtz nicht allzu sehr von der aktuellen Insolvenzwelle im Handel betroffen, denn „wir bedienen nicht den Massenmarkt“, so Klautzsch. Zudem helfe derzeit der eigene Retail.

 

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