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KaDeWe-Gruppe meldet Insolvenz an

Kadewe in Berlin

Mieten an den drei Standorten belasten das Geschäft

Die zum Signa-Konzern gehörende KaDeWe-Gruppe mit den Luxus-Kaufhäusern KaDeWe (Berlin), Oberpollinger (München) und Alsterhaus (Hamburg) hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb der Häuser gehe aber weiter, teilte das Unternehmen mit. Beantragt wurde demnach ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Das Handelsunternehmen betonte, dass vor allem die Mieten an den drei Standorten das Geschäft belasten. Sie machten „ein nachhaltiges, ertragreiches Wirtschaften nahezu unmöglich“, hieß es. Die Immobilien der KaDeWe Group gehören zum größten Teil Signa-Gruppe.

Die Insolvenz des Handelsunternehmens The KaDeWe Group GmbH folgt wenige Wochen, nachdem das Signa-Firmengeflecht des österreichischen Investors René Benko in Schieflage geriet. Signa ist an der KaDeWe-Gruppe beteiligt. Der ebenfalls zur Signa-Gruppe gehörende Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hatte bereits Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt.

Signa hält 49,9 Prozent der Anteile an der KaDeWe-Gruppe. 50,1 Prozent gehören seit 2015 zum thailändischen Konzern Central Group. Laut Michael Peterseim, Chef der KadeWe-Gruppe, machte das Unternehmen zuletzt einen Umsatz von etwa 800 Millionen Euro. Die Central Group gilt als möglicher Käufer für die deutschen Luxuskaufhäuser. Sie ist auch an der Schweizer Department-Store-Kette Globus sowie an Selfridges-Gruppe beteiligt.

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