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Geox vermeldet Umsatzminus

Schwache Entwicklung auf dem deutschen Markt

Der italienische Schuhhersteller Geox SpA hat Geschäftsjahr 2023 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent auf 719,6 Millionen Euro verzeichnet. Bei konstanten Wechselkursen wäre ein kleines Plus von 0,3 Prozent erzielt worden. Die Umsatzerlöse des vierten Quartals in Höhe von 138 Millionen Euro lagen sogar 17 Prozent unter Vorjahr.

„Das äußerst komplexe makroökonomische Umfeld gepaart mit den außergewöhnlichen Wetterereignissen im Mai und September“ hätten 2023 zu einem „Jahr der Stabilisierung“ nach dem starken Wachstum der beiden vorangegangenen Jahre gemacht, heißt es in einer Mitteilung. Zudem sei die Zahl der eigenen Geox-Stores aus Rentabilitätsgründen gezielt reduziert worden. Die Anzahl der weltweiten Geschäfte inklusive Franchise-Stores ging binnen Jahresfrist um 62 auf 655 zurück. Allein diese Maßnahme sorgte für ein Umsatzminus von 5 Prozent. Die Großhandelsumsätze hingegen stiegen leicht um sechs Prozent auf 371,8 Millionen Euro.

Während die Umsätze im Heimatmarkt Italien um 3,1 Prozent auf 200,8 Millionen Euro wuchsen, gingen sie in den übrigen europäischen Märkten um 7,1 Prozent auf 304,6 Millionen Euro zurück. Insbesondere der deutsche Markt habe negativ performt.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen nicht mit „signifikanten Fortschritten“. Der Umsatz dürfte angesichts der anhaltend schwierigen Marktbedingungen in etwa das Niveau des Vorjahres erreicht, prognostiziert Geox.

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