Geox hat im ersten Halbjahr 2026 trotz rückläufiger Erlöse seine Profitabilität verbessert. Der Umsatz des italienischen Schuhkonzerns sank um 11,4 Prozent auf 270,4 Millionen Euro. Bereinigt um bewusst geschlossene Geschäfte und aufgegebene Vertriebskanäle lag das Minus bei 8,8 Prozent.
Das bereinigte Ebitda stieg von 8,6 auf 12,6 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich von 0,6 auf 5,6 Millionen Euro. Der Nettoverlust verringerte sich von 4,9 auf 3,9 Millionen Euro. Grundlage waren Einsparungen von rund 19,1 Millionen Euro sowie eine Verbesserung der Bruttomarge von 51,2 auf 52,6 Prozent.
Rückgänge in allen Vertriebskanälen
Der Wholesale-Umsatz sank um 13 Prozent, das Retailgeschäft um 8,5 Prozent und der Umsatz der digitalen Kanäle um 14 Prozent. Positiv entwickelte sich der eigene Onlineshop mit einem vergleichbaren Plus von 9,2 Prozent. In Europa gingen die Erlöse um 9,5 Prozent zurück, wobei Geox insbesondere die schwache Entwicklung in der DACH-Region und in Frankreich hervorhob.
Im Zuge der Restrukturierung verkleinerte Geox sein Monobrand-Netz von 570 auf 525 Geschäfte. Im ersten Halbjahr wurden 58 Standorte geschlossen und 13 neu eröffnet. Wachstumsimpulse erhofft sich das Unternehmen unter anderem vom neuen Climasandal mit patentierter Belüftungstechnologie, der im Frühjahr/Sommer 2027 breiter eingeführt werden soll.



























