Axel Arigato bündelt seine Kräfte wieder stärker am Unternehmenssitz in Göteborg. Unter dem neuen CEO Frédéric Serrant wurden zentrale Funktionen aus London nach Schweden verlagert. Das bisherige Londoner Büro „The Drill Hall“ wurde im September geschlossen, mehr als 25 Mitarbeiter wechselten an den Hauptsitz. Damit sollen Produktentwicklung, Markenführung und Kommunikation künftig enger zusammenarbeiten.
Serrant, der Anfang Februar die Führung von Axel Arigato übernommen hatte und zuvor unter anderem für Adidas tätig war, will die Marke zugleich wieder auf Wachstumskurs bringen. Ein neu entwickeltes „Brand Playbook“ soll für einen einheitlicheren Markenauftritt und eine klarere Positionierung sorgen.
Besonderes Potenzial sieht Serrant in den USA, die inzwischen der wichtigste Einzelmarkt für Axel Arigato sind. Dort soll das eigene Filialnetz weiter ausgebaut werden, zunächst vor allem an der Ostküste. Auch außerhalb Europas will die Marke stärker wachsen.
Die Neuaufstellung folgt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz der Axel Arigato AB ging um 13,5 Prozent auf 796,7 Millionen schwedische Kronen zurück. Das entspricht nach heutigem Wechselkurs rund 71 Millionen Euro. Während sich das Geschäft in Schweden und weiteren europäischen Märkten schwächer entwickelte, konnte Axel Arigato außerhalb Europas besser abschneiden.



























