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ANWR noch nicht auf Vor-Corona-Niveau

Die ANWR Schuh-Geschäftsführer Tobias Eichmeier (links) und Helmut Wies

Ausfall großer Mitglieder drückt ZR-Umsatz nach unten

Die ANWR Schuh GmbH hat ihre ZR-Umsätze 2022 gegenüber dem Vorjahr zwar um 33,4 Prozent auf 756 Millionen Euro gesteigert, den Wert von 2019 aber um knapp 13 Prozent oder 112 Millionen Euro verfehlt. Wir hatten „prominente Ausfälle“, so Geschäftsführer Helmut Wies zu einer der Ursachen. Mit Dielmann, Aktiv Schuh, Schuhkay 1882 und Schuhhaus Kay hatte die Mainhausener Verbundgruppe aufgrund von Insolvenzen während der Pandemie große Mitglieder verloren.

Mit der Insolvenz der Klauser-Salamander-Gruppe wird sich diese Entwicklung auch im laufenden Jahr weiter fortsetzen, auch wenn der ANWR-Geschäftsführer nach einer erfolgreichen Sanierung gute Chancen für eine Rückkehr des Wuppertaler Unternehmens in die ANWR sieht. Für das laufende Jahr plant Wies trotzdem mit einem leichten ZR-Plus.

Die Umsätze der ANWR-Händler sind 2022 auf vergleichbarer Basis um zehn Prozent gestiegen. Im Januar und Februar dieses Jahres lag das Umsatzplus sogar bei 17 Prozent. „Das zeigt, dass der Markt besser performt als der Konsumklima-Index glauben lässt“, so Mit-Geschäftsführer Tobias Eichmeier. Die Entwicklung zeige aber ein „sehr diffuses Bild“. „Geschäfte in Centern und Hochfrequenzlagen hinken noch hinterher.“

Dennoch sieht der ANWR-Chef die „Zukunft eher positiv als negativ“. Wenn überhaupt werde es allenfalls eine minimale Rezession geben, das Konsumklima helle sich auf und die Lieferketten normalisierten sich wieder. Sorgen bereiten Eichmeier hingegen die Kostenexplosion bei Mieten und Energie, die Inflation, der Personalmangel und die Preissteigerungen der Industrie.

Mehr lesen Sie in Ausgabe SHOEZ 4-2023.

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