Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich im September deutlich eingetrübt. Für Oktober prognostiziert das „NIM Konsumklima powered by GfK“ einen Wert von -30,6 Punkten – 3,8 Punkte weniger als im Vormonat. Hauptgründe sind deutlich schlechtere Einkommenserwartungen und eine höhere Sparneigung.
Besonders stark gab die Einkommenserwartung nach: Der entsprechende Indikator sank um 16,7 Zähler auf -15,0 Punkte. Laut NIM rechnen viele Haushalte damit, dass die hohen Energiepreise ihre Kaufkraft schmälern. Gleichzeitig stieg die Sparneigung um sechs Punkte auf 21,5 Zähler und erreichte damit ein Niveau, das zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 ähnlich hoch war.
Die Anschaffungsneigung blieb dagegen vergleichsweise stabil. Sie ging lediglich um einen Punkt auf -10,8 Zähler zurück und liegt damit sogar etwas über dem Vorjahreswert von -11,6 Punkten. Insgesamt bewegt sich die Kaufbereitschaft allerdings weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
Für die Erhebung wurden vom 3. bis 14. September rund 2.000 Verbraucher in Deutschland befragt.




























