Birkenstock hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 den Wachstumskurs fortgesetzt. In den drei Monaten bis Ende Juni stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 719,5 Millionen Euro. Währungsbereinigt betrug das Plus 15 Prozent.
Dabei wuchsen beide Vertriebskanäle zweistellig. Der B2B-Umsatz erhöhte sich um 13 Prozent auf 441,7 Millionen Euro. Im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) legten die Erlöse um 14 Prozent auf 277,7 Millionen Euro zu. Der DTC-Anteil am Quartalsumsatz erreichte rund 39 Prozent.
Birkenstock baute gleichzeitig sein eigenes Ladennetz weiter aus. Im Quartal kamen 13 Stores hinzu, womit das Unternehmen Ende Juni weltweit 124 eigene Geschäfte betrieb. Das Unternehmen sieht zudem weiterhin überdurchschnittliches Wachstum bei geschlossenen Modellen wie Clogs und Schuhen.
Wachstum in allen Regionen
Alle drei Regionen erzielten zweistellige Zuwächse. In Amerika stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 347,4 Millionen Euro, in der Region EMEA um 15 Prozent auf 297,2 Millionen Euro. Am stärksten entwickelte sich Asien-Pazifik mit einem Plus von 18 Prozent auf 74,7 Millionen Euro.
CEO Oliver Reichert erklärte, Birkenstock habe im dritten Quartal „außergewöhnlich gut“ abgeschnitten. Das DTC-Geschäft habe sich beschleunigt, während EMEA starke Ergebnisse geliefert habe. Für Asien-Pazifik erwartet das Unternehmen im Gesamtjahr weiterhin ein etwa doppelt so hohes Wachstumstempo wie in den übrigen Regionen.
Beim Ergebnis machten sich allerdings Währungseffekte und höhere US-Zölle bemerkbar. Das bereinigte EBITDA stieg zwar um 11 Prozent auf 242,5 Millionen Euro, die entsprechende Marge sank jedoch von 34,4 auf 33,7 Prozent. Die Bruttomarge ging von 60,5 auf 59,1 Prozent zurück. Als wesentliche Belastungsfaktoren nennt Birkenstock ungünstige Wechselkurse und zusätzliche US-Zölle.
Der ausgewiesene Nettogewinn sank um 15 Prozent auf 109,6 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte erhöhte sich der Nettogewinn dagegen um 15 Prozent auf 133,6 Millionen Euro.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erzielte Birkenstock einen Umsatz von 1,74 Milliarden Euro, elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 15 Prozent.



























