Brooks Running hat seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Der weltweite Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent. Nach dem nach eigenen Angaben stärksten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte erzielte der Laufschuhspezialist auch im zweiten Quartal einen neuen Umsatzrekord. Im ersten Quartal hatte Brooks noch ein weltweites Wachstum von 23 Prozent gemeldet.
Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft in der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA), wo der Umsatz im ersten Halbjahr um 39 Prozent zulegte. In den Americas wuchs Brooks um neun Prozent, in der Region Asien-Pazifik um zehn Prozent. In Deutschland behauptete die Marke nach Daten von Circana ihre führende Position bei Performance-Laufschuhen für Erwachsene ab einem Verkaufspreis von 90 Euro. Bereits 2025 hatte Brooks in Deutschland stärker als der Gesamtmarkt zugelegt und dort die Marktführerschaft in diesem Preissegment erreicht.
„Weltweit spielt das Laufen eine immer wichtigere Rolle für Menschen, die Gesundheit und Wohlbefinden in ihrem Leben priorisieren“, erklärte CEO Dan Sheridan. Die Halbjahreszahlen spiegelten den Fokus auf Produkte und Erlebnisse für Läufer sowie die Arbeit der weltweiten Teams wider.
Trailrunning legt stark zu
Zu den Wachstumstreibern gehörte im zweiten Quartal insbesondere das Trailrunning. Der Umsatz mit Trail-Modellen legte laut Brooks um 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Die Cascadia-Familie verzeichnete ein Plus von 58 Prozent. Bereits im ersten Quartal waren die Trail-Styles um 59 Prozent gewachsen. Der seit 25 Jahren angebotene Adrenaline GTS steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 19 Prozent. Zudem brachte Brooks mit dem Ghost 18 eine neue Generation eines seiner wichtigsten Straßenlaufschuhe auf den Markt.
Auch das noch junge Lifestyle-Geschäft gewann weiter an Bedeutung und erreichte im zweiten Quartal nahezu dreistellige Wachstumsraten. Brooks hatte diesen Bereich bereits 2025 mit Heritage-Modellen und Kooperationen ausgebaut; im ersten Quartal 2026 hatte sich der Lifestyle-Umsatz gegenüber dem Vorjahr bereits mehr als verdoppelt.



























