Der deutsche Einzelhandel rechnet rund um die Einschulung in diesem Jahr mit einem Umsatz von etwa 770 Millionen Euro. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des IFH Köln im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 725 Millionen Euro.
Knapp zwölf Prozent der Befragten wollen anlässlich der Einschulung einkaufen. 2025 waren es zehn Prozent. Besonders häufig stehen Süßigkeiten auf der Einkaufsliste. Drei Viertel der Befragten planen zudem den Kauf von Schulausstattung wie Schulranzen oder Federmäppchen. Auch Spielwaren, Bücher und Schreibwaren sind gefragt.
„Die Einschulung beschreibt einen wichtigen Meilenstein für Familien sowie Freunde und Bekannte“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Für einen guten Start der Erstklässler seien daher Ausgaben für Schreibwaren, die Schultüte und Geschenke vorgesehen.
Die individuelle Ausgabebereitschaft entwickelt sich allerdings verhalten. 44 Prozent der Befragten wollen weniger ausgeben als im Vorjahr, knapp 31 Prozent planen höhere Ausgaben. Da insgesamt mehr Verbraucher Einkäufe zur Einschulung beabsichtigen, erwartet der HDE dennoch ein Umsatzplus von 6,2 Prozent.




























