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Zwei Kaufinteressenten für Galeria

Verschwinden die Traditionsnamen Karstadt und Kaufhof künftig?

Insolvenzverwalter will Verkauf bis April abschließen

Insgesamt vier verbindliche Kaufangebote sind für die insolvente Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof eingegangen. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus mitteilte, soll nun mit zwei von ihnen final über den Kauf verhandelt werden. Wer die Interessenten sind, sagte er nicht. Sie hätten Erfahrung im deutschen Einzelhandel und seien an einer Übernahme von mehr als 60 Filialen interessiert, hieß es. Die Frist für die Abgabe von Kaufangeboten war am vergangenen Wochenende abgelaufen.

Der Warenhauskonzern hatte Anfang Januar zum dritten Mal innerhalb von dreieinhalb Jahren einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Essen gestellt. Die Schieflage ist die Folge der Pleite des Signa-Imperiums des österreichischen Investors Rene Benko, zu dem Galeria gehörte. Auch ein Teil der Warenhaus-Immobilien Galerias sind Teil einer insolventen Signa-Gesellschaft.

Galeria-Chef Olivier van Bossche und Denkhaus wollen das Unternehmen vollständig erhalten. Ihnen zufolge arbeiten etwa 60 Filialen profitabel. Die Zahl der Filialen hat sich seit 2020 infolge der bereits durchlaufenden Insolvenzverfahren um fast die Hälfte reduziert auf nunmehr 92. Denkhaus will den Verkauf bis Ende April oder Anfang Mai abschließen.

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