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Wolverine verzeichnet Umsatzeinbruch

US-Konzern will sich auf Saucony und Merrell konzentrieren

Der Umsatz des US-Bekleidungs- und Schuhunternehmens Wolverine Worldwide ist im vergangenen Jahr wie erwartet um 16,5 Prozent auf 2,24 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Trotzdem konnte der operative Verlust aufgrund geringerer Betriebskosten und niedrigerer Einmalbelastungen von 208,4 auf 68,2 Millionen US-Dollar deutlich verringert werden.

Alle wichtigen Marken des Konzerns büßten Umsatz dein. So sank der Jahresumsatz von Merrell (-11,6 Prozent auf 675,8 Millionen US-Dollar), Saucony (-1,9 Prozent auf 495,8 Millionen US-Dollar), Wolverine (-18,7 Prozent auf 201,2 Millionen US-Dollar) und Sweaty Betty (-4,5 Prozent auf 203,8 Millionen US-Dollar).

Das Unternehmen will nun die Hauptmarken Saucony und Merrell neu ausrichten. Der CEO des Unternehmens, Chris Hufnagel, erklärte, dass Saucony ihm „am Herzen liegt“ und dass die Laufmarke „die größten Potenziale“ im Portfolio des Unternehmens hat. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert Wolverine einen erneuten Umsatzrückgang zwischen 12,2 und 14,7 Prozent.

Im vergangenen Jahr verkaufte das US-Unternehmen Teile des Geschäfts, um rückläufige Umsätze auszugleichen und die Profitabilität zu steigern. Im Februar veräußerte das Unternehmen erfolgreich seine Marke Keds für 90 Millionen US-Dollar. Darauf folgte im August der Verkauf der Eigentumsrechte von Hush Puppies in China für rund 58,8 Millionen US-Dollar. Zuletzt, im Januar dieses Jahres, schloss Wolverine den Verkauf seiner Marke Sperry an Authentic Brands ab.

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