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Weitere Modehändler stoppen Russlandgeschäft

Puma-Store in Moskau

Auch Inditex und Puma schließen ihre Läden

In den vergangenen Tagen haben eine ganze Reihe weiterer westlicher Unternehmen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine angekündigt, ihre Geschäfte in Russland einzuschränken, auf Eis zu legen oder sich ganz zurückzuziehen. „Das Sportunternehmen Puma hat beschlossen, den operativen Betrieb seiner Geschäfte in Russland vorübergehend einzustellen“, heißt es beispielsweise kurz in einer Mitteilung aus der Konzernzentrale in Herzogenaurach. Puma betreibt in dem Land mehr als 90 Geschäfte, die Mitarbeiterzahl gab der Sportartikelhersteller zuletzt mit über 900 an.

Der spanische Textilkonzern Inditex hat bekanntgegeben, dass alle 502 Filialen in Russland, darunter 86 Zara-Läden, sowie die Online-Stores ihren Betrieb temporär einstellen. „Unter den gegenwärtigen Umständen kann Inditex die Kontinuität des Betriebs und der Geschäftsbedingungen in der Russischen Föderation nicht garantieren und stellt seine Aktivitäten vorübergehend ein“, teilte das weltweit größte Modeunternehmen mit. Auf Russland entfallen rund 8,5 Prozent des weltweiten Gruppen-EBIT. Für die mehr als 9.000 Mitarbeiter soll es einen speziellen Unterstützungsplan geben. Die 79 Filialen in der Ukraine waren bereits zuvor vorübergehend geschlossen worden. Spaniens zweitgrößter Modehändler Mango hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, er werde seine 120 russischen Geschäfte vorübergehend schließen.

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