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Schiff-Stau vor Europas Häfen

Die Grafik zeigt das Aufkommen von Fracht- und Tankschiffe in der Nordsee am 9. Juni 2022.

Auch Schuhbranche von gestörten Lieferketten betroffen

Vor den europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen stauen sich derzeit Tank- und Containerschiffe. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis eines aktuellen Kartenausschnitts von FleetMon, einem Online-Trackingportal für Schiffe. Auch weiter nördlich vor der Elbmündung liegen eine Reihe von Frachtschiffen fest und warten darauf, in den Hafen einlaufen zu dürfen. Der Kartenausschnitt veranschaulicht, dass die Weltwirtschaft aktuell wieder stärker unter Verzögerungen der Containerschifffahrt leidet.

Laut dem vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erhobenen „Kiel Trade Indicator“ stecken in der Nordsee vor den Häfen Deutschlands, Hollands und Belgiens derzeit knapp zwei Prozent der globalen Frachtkapazität fest. Die betroffenen Schiffe können laut IfW weder be- noch entladen werden. „In der deutschen Bucht warten etwa ein Dutzend große Containerschiffe mit einer Kapazität von insgesamt etwa 150.000 Standardcontainern auf das Anlaufen in Hamburg oder Bremerhaven. Vor den Häfen Rotterdam und Antwerpen ist die Lage noch dramatischer“, teilte das IfW mit.

Auch vor dem Hafen von Shanghai und der angrenzenden Provinz Zheijang stauten sich seit Wochen Fracht- und Containerschiffe. Grund für den Stau war der harte Lockdown, den die chinesische Regierung über die Stadt verhängt hat. Von diesem waren auch die Hafenmitarbeiter betroffen, weswegen der größte Hafen der Welt derzeit mit deutlich weniger Personal auskommen musste. Bis vor kurzem litt die gesamte chinesische Wirtschaft unter teilweise drakonischen Corona-Beschränkungen. Nach deren Lockerungen geht es nun wieder aufwärts. Die Ausfuhren legten im Mai deutlich zu.

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