Italiens Schuhbranche begeht am 24. Oktober den Festtag der Heiligen Crispinus und Crispinianus, der Schutzpatrone der Schuhmacher und der Schuhindustrie. Der Branchenverband Assocalzaturifici will den Tag nutzen, um die handwerklichen Fähigkeiten, Produktionsregionen und Unternehmen hinter „Made in Italy“ stärker sichtbar zu machen.
In mehreren italienischen Schuhzentren sind Veranstaltungen geplant. In San Mauro Pascoli stehen Nachwuchsförderung und Ausbildung im Mittelpunkt. Dort soll auch die 26. Ausgabe des internationalen Nachwuchswettbewerbs „Un Talento per la Scarpa“ für 2026/27 vorgestellt werden. Der vom Ausbildungszentrum Cercal begleitete Wettbewerb richtet sich an junge Schuhdesigner und verbindet die Gewinner mit Unternehmen aus dem Schuhcluster von San Mauro Pascoli.
Weitere Veranstaltungen finden unter anderem in Stra und Vigevano statt. Dabei sollen Tradition, Kreativität sowie die Leistungen von Schülern, Fachkräften und Unternehmern gewürdigt werden.
Parallel arbeitet Assocalzaturifici daran, das italienische Schuhmacherhandwerk als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkennen zu lassen. Gemeinsam mit Cercal, dem Politecnico und Museimpresa wurde dafür ein Förderkomitee unter Vorsitz von Assocalzaturifici-Präsidentin Giovanna Ceolini gegründet. Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom italienischen Ministerium für Unternehmen und Made in Italy.


























