In den ersten neun Monaten 2026 wurden in Deutschland Einzelhandelsimmobilien im Wert von rund 3,2 Milliarden Euro gehandelt. Das waren rund 25 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt registrierte JLL 169 Transaktionen.
Für das Gesamtjahr erwartet der Immobiliendienstleister jedoch ein Volumen von sechs bis 6,5 Milliarden Euro und damit annähernd das Niveau von 2025. Nach Einschätzung von JLL stößt das derzeit hohe Angebot weiterhin auf eine gute Nachfrage. Besonders gefragt sind Fachmärkte und Shoppingcenter.
Dabei verteilt sich das Geschäft breiter als im Vorjahr: Die fünf größten Transaktionen machten nur noch 25 Prozent des Gesamtvolumens aus, nach 43 Prozent im Vorjahreszeitraum. „Der Markt ist weniger von einzelnen Großabschlüssen abhängig und steht auf einer breiteren Basis“, sagt Sarah Hoffmann, Head of Retail Investment Germany bei JLL.
Auch die Gespräche auf der Expo Real hätten gezeigt, dass nationale und internationale Investoren ihre Bestände im deutschen Einzelhandelsmarkt ausbauen wollen. JLL rechnet deshalb mit einem transaktionsreichen Jahresende.




























