Analyse sieht erste Erholung in diesem Jahr
Nach mehreren schwierigen Jahren könnte sich der Markt für Luxusschuhe 2026 wieder erholen. Das geht aus dem aktuellen Altagamma-Bain Monitor hervor. Zwar zählen Schuhe neben Lederwaren weiterhin zu den schwächsten Produktkategorien im persönlichen Luxussegment, doch die Analysten sehen erste Anzeichen einer Trendwende – insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.
Viele Luxusmarken investieren derzeit gezielt in ihre Schuhkollektionen. Im Fokus stehen attraktivere Preisstrukturen, klarere Sortimente und eine stärkere Ausrichtung auf Qualität und wahrgenommenen Mehrwert. Hintergrund sind die deutlichen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre, die viele Verbraucher zurückhaltender werden ließen.
Auch das Kaufverhalten verändert sich. Rund jeder zweite Luxuskunde informiert sich vor dem Kauf zunächst auf dem Secondhand-Markt. Gleichzeitig nutzt bereits etwa die Hälfte der Konsumenten Künstliche Intelligenz, um Produkte zu entdecken oder verschiedene Modelle miteinander zu vergleichen. Für Schuhmarken wird die Sichtbarkeit auf KI-gestützten Plattformen damit zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.
Regional bleiben die USA der wichtigste Wachstumsmotor, während Europa aufgrund der schwächeren Nachfrage und sinkender Touristenzahlen hinter den Erwartungen zurückbleibt. China zeigt dagegen erste Anzeichen einer Erholung.
Insgesamt rechnen Bain und Altagamma für den Markt der persönlichen Luxusgüter 2026 mit einem Wachstum von zwei bis vier Prozent. Davon dürfte auch das Schuhsegment profitieren – wenn auch langsamer als andere Kategorien wie Schmuck oder Bekleidung.








