Salomon und Arc’teryx wachsen mit Footwear
Mit einem Umsatzplus von 27 Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar hat Amer Sports 2025 ein starkes Wachstum hingelegt. Treiber sind vor allem die Kernmarken Arc’teryx und Salomon, die inzwischen parallel auf hohem Niveau expandieren. Die Bruttomarge der Gruppe stieg 2025 auf 57,6 Prozent, der operative Gewinn legte um 49 Prozent zu. Trotz höherer Investitionen – insbesondere bei Salomon – bleibt die Profitabilität hoch.
Salomon: Vom Trail-Spezialisten zur Sneaker-Opportunity
Salomon steigerte den Umsatz um 31 Prozent auf 2,41 Milliarden US-Dollar und überschritt erstmals die Zwei-Milliarden-Marke. Besonders dynamisch entwickelt sich das Footwear-Geschäft.
Die Marke hat sich von ihrer starken Wintersport- und Trail-Positionierung gelöst und öffnet sich mit dem Sportstyle-Ansatz gezielt urbanen, jüngeren Zielgruppen. Performance trifft Street-Appeal – mit einer inzwischen geschlechterparitätischen Kundschaft im Running- und Sportstyle-Segment.
Amer investiert gezielt in diese „große Sneaker-Chance“: Expansion in Metropolen wie Shanghai, New York oder Los Angeles, Ausbau des Store-Netzes in China sowie verstärkte Marketing- und Community-Aktivitäten.
Arc’teryx: Technische Stärke zahlt sich aus
Arc’teryx wuchs im Bereich „Technical Apparel“ um 30 Prozent auf 2,86 Milliarden US-Dollar. Auch das Footwear-Segment – bislang im hohen einstelligen Umsatzbereich – gewinnt an Bedeutung. Die technisch ausgerichteten Modelle für Bergsportler stoßen international auf hohe Nachfrage.
Parallel stärkt die Marke ihre Direct-to-Consumer-Strategie mit neuen Flagship-Stores, etwa in New York, und setzt weiterhin auf Premium-Positionierung.








