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Adler Modemärkte wollen 40 Filialen schließen

Investor Zeitfracht wird alleiniger Aktionär

Die insolvente Textilkette Adler Modemärkte wird rund 40 der insgesamt 142 Filialen in Deutschland schließen, bis zu 500 Stellen werden deshalb gestrichen. Das geht aus dem vorläufigen Insolvenzplan hervor, der beim Amtsgericht Aschaffenburg eingereicht wurde. Das Geschäft soll mit mehr als 100 deutschen und 29 ausländischen Filialen in Österreich, Luxemburg und der Schweiz fortgesetzt werden, teilte das Unternehmen in Haibach mit. „Durch die geplante Neuaufstellung können voraussichtlich mindestens 2600 der insgesamt 3100 Arbeitsplätze der Gruppe erhalten werden”, hieß es in der Mitteilung.

Darüber hinaus umfasst der Insolvenzplan der Adler Modemärkte AG auch einen Kapitalschnitt auf Null und die anschließende Zuführung neuen Eigenkapitals durch den Investor Zeitfracht, der damit alleiniger Aktionär von Adler wird. Mit dem Kapitalschnitt wird zugleich ein Delisting der Aktien der Gesellschaft erfolgen. Sämtliche Insolvenzpläne sollen Ende Juli 2021 der Gläubigerversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. Bereits Ende August 2021 könnte das Unternehmen das Insolvenzverfahren beenden. Vorstandschef Thomas Freude und seine Kollegen bleiben im Amt und sollen das Unternehmen weiter führen.

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