Die Rosenberger Schuh-GmbH & Co KG gibt zum Jahresende ihre Filialen in Dornbirn und Hohenems auf. Geschäftsführer Gert Rosenberger bestätigte die Schließungen gegenüber der Wirtschaftspresseagentur (wpa). An beiden Standorten hat bereits der Abverkauf begonnen. Zu den Gründen für die Aufgabe der Geschäfte äußerte sich das Unternehmen nicht.
Mit den betroffenen Beschäftigten würden derzeit Einzelgespräche geführt. Ein Teil der Mitarbeiter soll innerhalb des Unternehmens weiterbeschäftigt werden, bei anderen stehen Pensionierungen an. Wie viele Arbeitsplätze konkret betroffen sind, teilte Rosenberger nicht mit. Im vergangenen Jahr beschäftigte das Unternehmen laut Jahresabschluss durchschnittlich 32 Mitarbeiter.
Weitergeführt werden das Stammhaus in der Herrengasse und Rosenberger Comfort in der Schmiedgasse in Feldkirch sowie der Standort im Vinomna Center in Rankweil. Dort betreibt Rosenberger zusätzlich eine eigene Kinderabteilung unter dem Namen Rosenberger Kids. Auch die Schuhmacher- und Orthopädiewerkstatt bleibt bestehen. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens kommentierte Gert Rosenberger gegenüber der wpa nicht.
Rosenberger Schuhe blickt auf eine lange Familientradition zurück. Gegründet wurde das Unternehmen 1932 von Josef Rosenberger senior. Der gelernte Schuhmacher kam aus der Steiermark nach Feldkirch und machte sich dort mit einer kleinen Werkstatt selbstständig. Aus dem Handwerksbetrieb entwickelte sich ein Schuhhandelsunternehmen, das heute in dritter Generation geführt wird. Neben dem klassischen Schuhhandel hat Rosenberger die Schuhmacherei und Orthopädieschuhtechnik über die Jahrzehnte weitergeführt und zählt sich zu den führenden Orthopädieschuhtechnik-Betrieben Vorarlbergs.




























