Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert von den neuen Bundesministern Carsten Linnemann und Steffen Bilger zügige Maßnahmen zur Entlastung von Wirtschaft und Verbrauchern. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage müssten bereits angestoßene Reformen fortgesetzt und weitere Schritte zur Stärkung des Standorts umgesetzt werden.
Kritisch sieht der HDE insbesondere Pläne für höhere Sozialabgaben bei Minijobs. Eine Beitragspflicht in der Pflegeversicherung würde die Arbeitgeberkosten deutlich erhöhen und den Einzelhandel mit seinen rund 800.000 Minijobbern besonders belasten. Der Verband lehnt daher auch Vorschläge zur faktischen Abschaffung dieser Beschäftigungsform ab.
Vom neuen Verkehrsminister erwartet der HDE Fortschritte bei der Modernisierung von Straßen, Brücken und Schienen. Leistungsfähige Verkehrswege, stabile Lieferketten und die zuverlässige Erreichbarkeit der Innenstädte seien zentrale Voraussetzungen für den Handel. „Wir können uns weitere Verzögerungen nicht mehr leisten“, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.




























