Die VF Corporation ist besser als erwartet in das Geschäftsjahr 2026/27 gestartet. Im ersten Quartal bis zum 27. Juni sank der Konzernumsatz zwar um fünf Prozent auf 1,67 Milliarden US-Dollar. Ohne die im November 2025 verkaufte Marke Dickies lag der Umsatz jedoch ein Prozent über dem Vorjahr und währungsbereinigt auf stabilem Niveau. Damit übertraf VF die eigene Prognose, die einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich vorgesehen hatte.
Bei den einzelnen Marken zeigte sich erneut ein gemischtes Bild. The North Face steigerte den Umsatz um sechs Prozent. Timberland wuchs um vier Prozent. Vans verzeichnete dagegen einen Rückgang um acht Prozent. Zuwächse im Direktgeschäft von Vans in Amerika konnten die Rückgänge im weltweiten Großhandel nicht ausgleichen. Konzernchef Bracken Darrell rechnet jedoch für die zweite Jahreshälfte mit einer deutlichen Verbesserung des Vans-Wholesale-Geschäfts.
Der globale Direktvertrieb des Konzerns legte ohne Dickies währungsbereinigt um fünf Prozent zu. Die Bruttomarge verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 54,9 Prozent. Unter dem Strich stand ein operativer Verlust von 83 Millionen US-Dollar nach rund 87 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettoverlust verringerte sich von 116,4 auf 97,2 Millionen US-Dollar.
Parallel zu den Ergebnissen kündigte VF einen Wechsel im Finanzressort an. Der bisherige Chief Operating Officer Abhishek Dalmia übernimmt zusätzlich die Position des Chief Financial Officer.



























