Warenhauskonzern verhandelt über Mietkonditionen
Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof prüft die Zukunft mehrerer Filialen. Hintergrund sind Verhandlungen über Mietkonditionen an acht Standorten, deren Verträge mittelfristig auslaufen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen in den kommenden Wochen Gespräche mit Vermietern über eine Anpassung der Mietmodelle geführt werden.
Betroffen sind Filialen in München (Rotkreuzplatz), Berlin (Kurfürstendamm und Hermannplatz), Köln (Hohe Straße und Breite Straße), Mannheim, Braunschweig sowie Aschaffenburg. Insgesamt betreibt Galeria derzeit 83 Warenhäuser in Deutschland.
Nach Angaben des Unternehmens stehen die Gespräche im Zusammenhang mit der angespannten wirtschaftlichen Situation des innerstädtischen Einzelhandels. Ziel sei es, wirtschaftlich tragfähige Mietmodelle zu erreichen, die einen langfristigen Betrieb der Häuser ermöglichen.
„Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben“, erklärte Chief Sales Officer Philipp Kretzer. Voraussetzung dafür sei jedoch ein Geschäftsmodell, das dauerhaft ein positives operatives Ergebnis ermögliche.
Sollte es nicht gelingen, mit den jeweiligen Vermietern eine Einigung zu erzielen, schließt Galeria auch Filialschließungen nicht aus. Für diesen Fall will das Unternehmen vorsorglich Gespräche über einen Interessenausgleich und Sozialplan aufnehmen, um den betroffenen Beschäftigten frühzeitig Planungssicherheit zu geben.








