Einzelhandel setzt auf Schwung in den kommenden Adventswochen
Das Weihnachtsgeschäft kommt in der Woche vor dem ersten Advent langsamer in Fahrt als erhofft. Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) bleiben die Umsätze des stationären Einzelhandels hinter den Erwartungen zurück. Besonders schwache Kundenfrequenzen und eine anhaltende Kaufzurückhaltung dämpfen den Geschäftsbeginn. Doch die Händler setzen auf einen Umsatzschub in den kommenden Adventswochen und hoffen auf einen stärkeren Endspurt im Dezember.
Über 60 Prozent der befragten Unternehmen berichten von schwachen Geschäften in der letzten Novemberwoche. Besonders die sinkenden Besucherzahlen an vielen Standorten stellen eine Herausforderung dar. Dennoch gibt es Lichtblicke: „Der Samstag war vielerorts ein positiver Ausreißer, der Hoffnung auf Umsatzimpulse an den Adventswochenenden weckt“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Trotz der aktuellen Zurückhaltung rechnen rund 20 Prozent der befragten Unternehmen mit einer Belebung des Geschäfts in den kommenden Wochen. Händler aus den Bereichen Spielwaren, Uhren und Schmuck sowie Unterhaltungselektronik zeigen sich bislang am zufriedensten mit dem bisherigen Verlauf. Besonders gefragt sind derzeit Winterbekleidung, warme Schuhe, Sportbekleidung und Gutscheine.
Für das gesamte Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember erwartet der Einzelhandel einen Umsatz von 126,2 Milliarden Euro – ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die letzten Dezemberwochen werden für viele Einzelhändler entscheidend sein.








