Vorsichtigere Bestellungen der Marken drücken Absatz
Der taiwanische Auftragsfertiger Yue Yuen Industrial hat im Geschäftsjahr 2025 leichte Rückgänge bei Umsatz, Absatz und Gewinn verzeichnet. Hintergrund sind unter anderem vorsichtigere Bestellungen der Markenhersteller im Zuge der anhaltenden Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik.
Der Umsatz sank im Jahr 2025 um 1,8 Prozent auf 8,03 Milliarden US-Dollar, während das Schuhversandvolumen um 1,2 Prozent auf 252,2 Millionen Paar zurückging. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Verkaufspreis pro Paar um 3,7 Prozent auf 21 US-Dollar, was das Unternehmen auf einen höherwertigen Auftragsmix zurückführt.
Im Kerngeschäft mit der Schuhproduktion legte der Umsatz um 2,5 Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar zu. Insgesamt wuchs der Umsatz des Produktionssegments – einschließlich Sohlen und Komponenten – leicht um 0,5 Prozent auf 5,65 Milliarden US-Dollar.
Der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn des Konzerns sank um 2,9 Prozent auf 381,1 Millionen US-Dollar. Dagegen stieg der Gewinn im Produktionsgeschäft um 3,7 Prozent auf 362,7 Millionen US-Dollar. Deutlich schwächer entwickelte sich das Retailgeschäft der Tochter Pou Sheng in Greater China: Der Gewinn brach dort um 57,1 Prozent auf 210,8 Millionen Renminbi ein.
Yue Yuen produziert Schuhe vor allem in China, Vietnam und Indonesien, weitere Werke befinden sich unter anderem in Bangladesch, Kambodscha und Myanmar.








