Sportartikelhersteller verzeichnet Umsatzminus von fünf Prozent
Der US-Sportartikelhersteller Under Armour hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (bis 31. Dezember 2025) einen Umsatzrückgang von fünf Prozent auf 1,33 Milliarden US-Dollar verzeichnet, lag damit aber leicht über den Erwartungen. CEO Kevin Plank erklärte, die „herausforderndste Phase“ der Sanierung sei überwunden.
Während Nordamerika einen Rückgang von zehn Prozent verzeichnete, wuchsen Lateinamerika um 20 Prozent und die EMEA-Region um sechs Prozent. Asien-Pazifik blieb mit minus fünf Prozent rückläufig. Unter Ausschluss von Restrukturierungs- und Sonderkosten erzielte Under Armour ein operatives Ergebnis von 26 Millionen US-Dollar, der Nettoverlust betrug 431 Millionen US-Dollar.
Plank betonte die Fortschritte bei der Wiederbelebung der Marke: „Unser bereinigtes operatives Ergebnis im dritten Quartal hat die Erwartungen übertroffen.“ Das Unternehmen setzt auf schlankere Abläufe, reduzierte Rabatte und den Ausbau des Premiumsegments, während rund 25 Prozent der Produktlinien entfallen sollen.
Belastend wirken weiterhin US-Einfuhrzölle auf Waren aus Vietnam und Indonesien, die das Unternehmen rund 100 Millionen US-Dollar kosten.








