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Umsatzrückgang bei Steve Madden

Schuhmarke baut Bekleidungsgeschäft weiter aus

Der US-amerikanische Schuhhersteller Steve Madden hat im Vorjahr einen Umsatzrückgang verzeichnet. Die Erlöse reduzierten sich 2023 um 6,6 Prozent auf 1,982 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn ging um 45,1 Millionen auf 171,6 Millionen US-Dollar zurück.

Dabei profitierte das Unternehmen vom vierten Quartal mit einem Umsatzplus von 10,4 Prozent auf 519,7 Millionen US-Dollar. Der Großhandelskanal, der im Jahr 2023 besonders herausfordernd war, zeigte im vierten Quartal Anzeichen einer Verbesserung: Der Umsatz in diesem Kanal stieg um 4,9 Prozent auf 354,8 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz im Schuhgroßhandel ging um 0,4 Prozent zurück, was durch den Umsatzanstieg im Großhandel mit Accessoires und Bekleidung um 56,5 Prozent ausgeglichen wurde. Um sein Bekleidungsgeschäft weiter auszubauen, hatte Steve Madden im Oktober für 52 Millionen US-Dollar die Modemarke Almost Famous übernommen. Bereits 2019 hatte da Unternehmen die Marke BB Dakota gekauft. Der Direct-to-Consumer-Umsatz erhöhte sich um 1,9 Prozent auf 162,3 Millionen US-Dollar, was auf den stationären Verkauf zurückzuführen ist.

„Wir freuen uns, dass wir im vierten Quartal Ergebnisse geliefert haben, die sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen übertroffen haben“, sagte Edward Rosenfeld, Chairman und Chief Executive Officer von Steve Madden, in einer Erklärung. Für dieses Jahr rechnet Steve Madden mit einem Umsatzanstieg von 11 bis 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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