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Reno: Insolvenzverwalter vermeldet Teilsanierung

Gläubiger melden 33 Millionen Euro als Forderung an

Reno-Insolvenzverwalter Immo Hamer von Valtier hat eine erste Zwischenbilanz zum Insolvenzverfahren der Schuhhandelskette gezogen. „Es ist eine erfreuliche Entwicklung für ein Verfahren, das anfangs kaum Hoffnung auf ein ansatzweise befriedigendes Ergebnis zuließ“, teilte er in einem Statement mit. Demnach sei für Reno eine Teil-Sanierung gelungen. Die Reno Schuh GmbH hatte Ende März Insolvenz angemeldet.

Mehr als 20 Standorte konnten erhalten werden, neun davon in Ostdeutschland laufen weiter unter dem Namen Reno. Sie waren von der Kienast-Gruppe übernommen worden und laufen unter der bewährten Marke weiter. Die übrigen der zuletzt 180 Reno-Standorte, für die keine Lösung gefunden wurde, seien inzwischen geschlossen worden, erklärte der Insolvenzverwalter.

Nach Angaben der Kanzlei Insotreu wurde inzwischen der erste Berichts- und Prüfungstermin abgeschlossen. „Wir haben über 520 Forderungen von zahlreichen Gläubigern geprüft und damit einen weiteren zentralen Meilenstein in einem hoch komplexen Verfahren gelegt“, erläuterte Hamer von Valtier. Die Gläubiger hätten bislang Forderungen in Höhe von insgesamt rund 33 Millionen Euro angemeldet.

„Die Prüfung sämtlicher Forderungen war eine Mammutaufgabe, hinzu kommen aktuell noch eine Vielzahl an laufenden arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen und weiterhin beschwerliche Informationsbeschaffungen“, resümierte der Insolvenzverwalter. „Ich bin froh, dass wir damit nun den Gläubigern eine bestmögliche Chance zur Teilnahme am Verfahren eröffnen konnten.“

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