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Puma verzeichnet starkes Umsatzwachstum

Puma-Zentrale in Herzogenaurach

20 Prozent Plus trotz geopolitischer Spannungen und Einschränkungen in der Lieferkette

Der Sportartikelkonzern Puma hat trotz aller Hindernisse und Unsicherheiten im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 20 Prozent auf 1,912 Milliarden Euro und ein EBIT-Wachstum von 27 Prozent auf 196 Millionen Euro erzielt. „Die Nachfrage nach unseren Produkten war sowohl seitens des Einzelhandels als auch seitens der Verbraucher hoch“, so CEO Bjørn Gulden. Trotz Einschränkungen in der Lieferkette sei es gelungen, „genügend Produkte zu beschaffen, um die steigende Nachfrage teilweise bedienen zu können“.

Das Wachstum stammt aus allen Produktbereichen und Kategorien. Die höchsten Wachstumsraten wurden in den Performance-Kategorien wie Running, Fußball, Basketball und Golf erzielt. Trotz des starken ersten Quartals wird Puma „angesichts der zunehmenden globalen Unsicherheit“ seinen Ausblick auf das Gesamtjahr nicht anheben. „Der Ausbruch von Covid-19 in China, die Krise in der Ukraine, die sehr angespannte Frachtsituation und der Inflationsdruck“ seien allesamt Unsicherheitsfaktoren, „die uns dazu veranlassen, sehr flexibel zu bleiben und unser Geschäft kurzfristig so gut wie möglich zu steuern“, sagte Gulden. Puma werde daher weiterhin die Steigerung von Marktanteilen und das mittelfristige Wachstumspotenzial über die kurzfristige Gewinnoptimierung stellen.

Die Region Amerika verzeichnete mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 44,1 Prozent das stärkste Wachstum, angetrieben durch die anhaltend hohe Nachfrage nach der Marke Puma in Nord- und Lateinamerika. Die Umsätze in der Region EMEA stiegen um 25,5 Prozent. Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik gingen aufgrund des derzeitigen Marktumfeldes in Großchina um 17,0 Prozent zurück. Alle Produktbereiche wuchsen zweistellig mit einem Umsatzanstieg von 18,2 Prozent bei Schuhen, 16,0 Prozent bei Textilien und 32,2 Prozent bei Accessoires. D

Pumas Großhandelsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 23,3 Prozent auf 1,528 Milliarden Euro und das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) stieg währungsbereinigt um 7,1 Prozent auf 384 Millionen Euro. Während die Umsätze in den eigenen Einzelhandelsgeschäften um 21,3 Prozent stiegen, gingen die Umsätze im E-Commerce um 13,2 Prozent zurück. Dies sei auf eine Priorisierung der Einzelhandelspartner bei begrenzter Produktverfügbarkeit sowie auf das aktuelle Marktumfeld in Großchina zurückzuführen.

Trotz der zunehmenden Unsicherheiten hält Puma an einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent „mit Aufwärtspotenzial“ im Geschäftsjahr 2022 fest. Zudem erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite von 600 Millionen bis 700 Millionen Euro (2021: 557 Millionen Euro).

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