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Pirmasenser Schuhtradition soll immaterielles Kulturerbe werden

An vielen Stellen in Pirmasens wird an die Schuhindustrie erinnert. Hier das Denkmal einer Schuhträgerin vor der Alten Post.

Rheinland-pfälzischer Innenminister Lewentz bringt Anträge ein

Die Schuhtradition in Pirmasens soll Immaterielles Kulturerbe werden. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat einen entsprechenden Antrag an die Kultusministerkonferenz (KMK) weitergeleitet. Der Antrag „Schuhtradition in Pirmasens – das Netzwerk um den Schuh“ wird dann durch das unabhängige Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen Unesco-Kommission bewertet. Eine Entscheidung wird voraussichtlich 2023 fallen.

Die Entwicklung der Schuhindustrie in der Pfalz ist eng mit der Geschichte von Pirmasens verknüpft. Bereits seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurden dort Schuhe hergestellt, zunächst in Handarbeit, später dann in den zahlreichen Schuhfabriken in der Stadt und im Umland. Pirmasens galt im 19. und 20. Jahrhundert als Zentrum der deutschen Schuhindustrie, bis schließlich der Konkurrenzdruck aus dem Ausland ab den 1960er Jahren dessen Niedergang einläutete. Auch wenn die Produktion nicht mehr in Pirmasens selbst stattfindet, wird das hierzu notwendige Know-how in den Betrieben, an den Fachhochschulen und Kompetenzzentren gelehrt und weiterentwickelt. Auch die Gestaltung und Konzeption findet noch in der Stadt selbst statt.

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