Sportartikelkonzern kündigt 300 Millionen Dollar für Umbau an
Der US-Sportartikelkonzern Nike treibt seine Umstrukturierung weiter voran und sorgt damit erneut für Spekulationen über die Zukunft der Tochtermarke Converse. In einer aktuellen Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht kündigte das Unternehmen Vorsteuerkosten von rund 300 Millionen US-Dollar für organisatorische Veränderungen an.
Der Großteil der Belastungen entfällt auf Abfindungen für Mitarbeiter. Hintergrund sind Effizienzmaßnahmen und Stellenstreichungen, darunter rund 800 Jobs in den US-Distributionszentren des Konzerns. Auch bei Converse kam es zuletzt zu Einschnitten.
Branchenanalysten sehen in der Formulierung der Mitteilung Hinweise darauf, dass Nike möglicherweise den Ausstieg aus einem Geschäftsbereich vorbereitet. Bereits zuvor hatte er spekuliert, dass ein Verkauf von Converse geprüft werden könnte.
Die Marke steht derzeit unter Druck: Im zweiten Quartal lagen die Converse-Umsätze bei 300 Millionen Dollar, rund 30 Prozent unter Vorjahr. Nike erwartet auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres Gegenwind.
Ein Verkauf wäre für Nike kein Novum. In der Vergangenheit trennte sich das Unternehmen bereits von mehreren zugekauften Marken, darunter Cole Haan, Umbro, Starter, Bauer und Hurley.








