Umsatz der Sportschuhmarke wächst um 19 Prozent auf 9,2 Milliarden US-Dollar
Der US-Sportartikelhersteller New Balance hat im Geschäftsjahr 2025 einen weltweiten Umsatz von 9,2 Milliarden US-Dollar erzielt und damit ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht. Es ist das fünfte Jahr in Folge mit zweistelligem Wachstum. Seit 2020 ist der Umsatz des Unternehmens insgesamt um 180 Prozent gestiegen, womit sich die Marke ihrem Ziel von zehn Milliarden US-Dollar Jahresumsatz weiter annähert.
Besonders stark entwickelten sich Nordamerika mit einem Zuwachs von 20 Prozent sowie Europa mit einem Plus von 30 Prozent. Erstmals überschritten sowohl das globale Apparel-Segment als auch die unternehmenseigenen Retail-Stores die Marke von einer Milliarde US-Dollar Umsatz. CEO Joe Preston führt die positive Entwicklung auf die Premium-Positionierung, starke Lifestyle- und Performance-Produkte sowie Investitionen in digitale Systeme, Direktvertrieb und erstklassige Einkaufserlebnisse zurück.
Auch strukturell baute New Balance seine globale Präsenz aus: Mit dem neuen Asia Design Studio werden Designteams in Tokio, Shanghai und Seoul gebündelt. Gleichzeitig investierte das Unternehmen in die heimische Produktion, unter anderem durch die Erweiterung der Central Maine MADE-Fabrik in Skowhegan und den Start einer neuen Produktionsstätte in Londonderry, New Hampshire, ergänzt durch ein modernes Distributionszentrum in Salt Lake City.
Im Spitzensport sorgten Athleten wie Shohei Ohtani, Coco Gauff und Cooper Flagg für internationale Sichtbarkeit. Zudem setzt die Marke mit Innovationen wie einem Mismatch-Sizing-Programm sowie neuen Modellen wie dem futuristischen „5030“ und dem Basketballschuh „P400“ weitere Impulse. Für 2026 kündigt das Unternehmen an, gezielt in nachhaltiges globales Wachstum und den weiteren Ausbau seiner Markenposition zu investieren.








