Mailänder Leitmesse ordnet sich neu
Die Micam stellt sich zur kommenden Ausgabe strukturell neu auf. Mit einem überarbeiteten Hallenlayout und klarer segmentierten Flächen reagiert die internationale Schuhmesse auf veränderte Marktanforderungen und das Feedback von Ausstellern und Einkäufern. Ziel ist es, die Besucherführung zu optimieren, Synergien zwischen Marken zu stärken und das Ordergeschäft effizienter zu gestalten.
Künftig sollen die Produktsegmente präziser gebündelt werden. Contemporary-, Premium- und Design-orientierte Kollektionen rücken enger zusammen, während volumenstarke Commercial-Anbieter und internationale Hersteller in eigenen, klar definierten Bereichen positioniert werden. Auch das Athleisure- und Komfortsegment erhält mehr Sichtbarkeit – ein Signal für die anhaltende Bedeutung dieser Warengruppen im internationalen Schuhmarkt.
Neben der neuen Flächenstruktur will die Micam verstärkt auf inhaltliche Impulse setzen. Geplant sind kuratierte Trendflächen, thematische Sonderareale sowie ein erweitertes Rahmenprogramm mit Talks, Panels und Networking-Formaten. Damit soll die Messe nicht nur Orderplattform, sondern auch Inspirations- und Informationshub für Handel und Industrie sein.
Digitalisierung und Nachhaltigkeit bleiben ebenfalls zentrale Themen. Entsprechende Services – von digitalen Tools zur Terminplanung bis hin zu Initiativen für mehr Transparenz in Lieferketten – werden weiter ausgebaut.








